Was
soll man über eine so junge Band erzählen? Wo sie
herkommen? Was sie bisher alles erreicht haben?
Einfach alles haben sie bereits in ihrer Heimat Frankreich erreicht.
Das französische Magazin Les Inrockuptibles
wählte die Band zum Newcomer 2004. Bis dahin existiert
die Band bereits 3 Jahre in denen sie 2 EPs veröffentlichten.
Dies reichte aus um von PIAS entdeckt zu werden und so
kommt 2006 ihr Debutalbum in Frankreich und im Rest Europas
raus.
Sad Disco heißt das Debüt von
Rhesus, einem unbekümmert aufspielenden Trio aus
Grenoble. 12 Songs mit einem großen Gespür für
Melodien haben die Twenty-Somethings Laura (Bass, Gesang),
Aurélien (Gitarre, Keyboards, Gesang) sowie Simon
(Schlagzeug, Keyboards) zusammen getragen. 12 Songs, deren französische
Herkunft nicht identifizierbar ist. 12 Songs, die sich weder
an Trends anschmiegen noch Vorbildern nacheifern. Dabei waren
Rhesus nicht nur Opener für namhafte Bands wie Franz
Ferdinand, Libertines oder The Servant, sie suchten sich auch
renommierte internationale Könner für den Aufnahmeprozess
von Sad Disco. Die Produktion im belgischen
Motor Music Studio übernahmen Denis Moulin, Sohn
des Jazz-Musikers Marc Moulin, sowie Jo Francken, der
schon mit Zita Swoon oder Dead Man Ray arbeitete. Den Feinschliff
übernahm in New York Howie Weinberg. Eine Ikone,
die Nevermind von Nirvana und Alben von The Cure,
The Smashing Pumpkins, Tom Waits, Yoko Ono, Ramones, LL Cool
J oder Iggy Pop gemastert hat. Das Resultat ist das leidenschaftliche
Werk Sad Disco, das aber weder traurig noch
nach Disco klingt. Die zwölf lässigen Gitarren-Pop-Songs
bestechen durch eine subtile Balance zwischen kraftvollen Akustik-Tracks
und Up-Tempo-Beats, zwischen Melancholie und Euphorie, Freude
und Sinnlichkeit.
Der Song Just Let Go wurde von Nivea für
eine Werbekampagne ausgewählt, die ab März zu sehen
sein wird.